Das Konzept
Die Camp-Councelors sind Native Speakers oder Bilinguals der englischen Sprache. Sie sind in einem erprobten und bewährten Jump in! Konzept geschult. Der Schwerpunkt liegt beim Erleben und aktiven Sprechen. Kinder mit und ohne Vorkenntnisse in der englischen Sprache können an dem Programm teilnehmen. Zugang zu einer Fremdsprache, die Festigung und Erweiterung der Sprachkompetenz stehen im Mittelpunkt des Spiel- und Lernprogramms, welches in Englisch durchgeführt wird.
Die Kinder erleben die fremde Sprache als etwas Alltägliches, unbelastet von Vokabeln lernen und Notenvergabe in einer familiären und entspannten Lernatmosphäre. In einer der Lebenswelt der Kinder entsprechenden, spielerischen Atmosphäre werden zusätzlich durch soziale Interaktionen wichtige Sozialkompetenzen geschult, ohne dass die Kinder die Situation als Belastung empfinden. Durch die unterschiedlichen Sprachkenntnisse innerhalb der Gruppen trainieren die Mädchen und Jungen sich gegenseitig zu unterstützen, kooperativ zu sein, voneinander zu lernen und Toleranz zu üben.
Eine Orientierung vor Ort und die Struktur eines Tagesverlaufs im Wochencamp erfahren die Kinder als emotionale Sicherheit am ersten Tag. Die Regeln des Umgangs werden gemeinsam festgelegt, so dass die Kinder aktiv in das Geschehen involviert sind und sich ernst genommen fühlen. Die Kinder bringen jeden Tag ein Lunchpaket mit. Für Getränke wird gesorgt.
Neben dem Spaß an der englischen Sprache bieten kreativ-künstlerische (z.B. Theater), musikalische, spannende und lustige Bausteine den Fundus für das Wochenprogramm, aus dem die Kinder selbst auswählen können. Dies ist wichtig zur intrinsischen Motivation, eine echte Motivation, die von innern heraus kommt und dem Kind ein neurodidaktisch sinnvolles Lernerlebnis gewährt.
Dabei wechseln sich handlungsorientierte Elemente des Lernens ab, um jedem Kind in seinen Vorlieben und in seiner Lernbiologie gerecht zu werden und vielseitig zu fördern:
- Aktions- und Ruhephasen
- Selbermachen und Zuhören
- Toben und Konzentration
- Drinnen und draußen
- Spiel, Sport und Lernen
Ruhephasen räumen sich Erwachsene Menschen wie selbstverständlich ein, im regulären Schulalltag sind echte und bewusste Ruhephasen allerdings wenig vorhanden und gerade in einem Ferienprojekt von hoher Bedeutung, denn das ganze soll ja Spaß machen. Heute wissen wir längst, dass effektives Lernen an die Nutzung aller Sinne, an bewusstes Erleben, Verknüpfungen mit der Lebens- und Spielwelt und positive Emotionen gebunden ist.
Elemente des Spiel- und Lernprogramms können z.B. sein:
- Lieder und Reime singen
- Märchen und Geschichten lesen
- Texte, Interviews, Berichte oder Dialoge zu den Projektthemen entwerfen
- Quizspiele, Rätsel lösen
- Theaterstücke gemeinsam entwickeln und aufführen
- Themenpräsentation in Schrift, Bild und Skulptur
- Tagebuch schreiben
Die Abschlussveranstaltung, bei der die Mädchen und Jungen die Möglichkeit haben auf abwechslungsreiche Weise ihre Themen der Woche zu präsentieren, ermöglicht es der ganzen Familie und Freunden an dem Spaß und Erfolg der Woche teilzuhaben. Zudem bietet sie den Kindern ein selbstbewusstseins-förderndes Ziel, das sie in der Gemeinschaft als echtes Erfolgserlebnis erleben dürfen.